0,00 €

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Dienstag, 16. Juli 2024

Tel: +49 030 44 323 402

0,00 €

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Reisen im Netz der Seidenstraße – Geschichte und Geschichten, Kunst und Kultur im Iran

Anzeige



Neueste Reportagen

Anzeige

Berlin, Deutschland (Retroreisen). Retroreisen bietet individuelle Reisen und Reisen in kleinen Gruppen zu tollen Themen auch auf staubigen Straßen. Neu: eine Retroreise im Netz der Seidenstraße beispielsweise Reisen auf den Straßen, die durch die Lande führen, die heute zur Islamische Republik Iran gehören, die zwischen dem Kaspischen Meer, auch Kaspisee und See von Mazandaran genannt, und dem Persischen Golf, auch Arabischer Golf genannt, und dem Golf von Oman, der auch als Iranisches Meer bezeichnet wird, liegt.

Wer möchte, der bereist die Seidenstraße, die in Wahrheit ein Netz von Straßen war, und besucht uralte Handelsstädte in Asien, vor allem in Zentralasien und also Orte wenigstens zwischen Xi’an und Antakya, einst auch Antiochia genannt, beziehungsweise Damaskus. Die Seidenstraße ist auch in einer längeren Variante zu bereisen, denn sie reichte nicht nur weit über 8 000 Kilometer vom asiatischen Osten bis in den europäischen Westen, sondern rund 10 000 Kilometer. Im Süden von Japan sei, so sagen und schreiben Kenner, der östlichste Punkt gewesen, weitere Punkte im fernen Osten waren Chang‘an und Luoyang in China. Darauf weist Rudolf A. Mark unter der Überschrift „Zwischen Orient und Okzident: Die Seidenstraße“ in „Ost-West – Europäische Perspektiven“ (3/2014) hin und merkt an, daß „eine weitere Route … den Wegen nördlich der Taklamakan-Wüste“ folgte, „den Syr-Darja-Fluss“ berührte und „am Aralsee vorbei Wolga, Don, die Krim und das Mittelmeer“ erreichte. „Von den mittelasiatischen Handelsplätzen zogen die Karawanen durch das Tal des Kabul-Flusses und des Swat zum Indus, dem Persischen Golf und nach Arabien.

Von den japanischen Inseln führte die Nordost-Route über die koreanische Halbinsel, über Peking, Datong, den Edsingol-Fluss und Turfan nach Kutscha und Jarkand. Im Tarim-Becken berührte sie die Südroute, die über Ganzhou, Anxi und Miran heranführte. Wichtige Stationen in Mittelasien waren dann Chodschand, Samarkand, Buchara, Gurgandsch, Merw und Nischapur. Von dort zogen die Karawanen nach Derbent am Kaspischen Meer und nach Georgien. Bagdad, Isfahan, Bosporus und Konstantinopel waren weitere Ziele. Abzweigungen führten über Herat nach Sistan und zur Golfküste.“

Daß die Seidenstraße nicht nur eine Handelsstraße war, sondern auch eine Heerstraße und ein Transmissionsriemen für die ökonomische Basis und den kulturellen Überbau, für Reichtum und Religion, das wird auf unseren Retroreisen erklärt. Kriegerische und Konfessionelle kamen und gingen wie Krieg und Krankheiten. Langnasen und Schlitzaugen trafen sich hier und da oder gingen sich aus dem Weg.

Persien, vor allem das Persische Reich das vom Indus bis Trakien und Mazedonien und also über den Bosporus nach Europa reichte, und Kennern als schöne Scharnier mit scharfem Schwert zwischen Orient und Okzident galt, gilt es zu erkunden, zu erfahren und zu erkennen. In den Tagebüchern des Ibn Battuta zu lesen, um dieses Transitland zu verstehen, auch das sollte auf dem Programm stehen. Auf Reisen zu lesen, das macht nicht nur schlau, sondern schön. Weisheit sei bekanntlich Schönheit.

Es gilt, was galt, Reisen bilden, auch Reisen nach Kaschan am Rande des Kuhrud-Gebirges in der Provinz Isfahan im zentralen Hochland von Iran. Besuchenswert ist die tausend Jahre alten Karawanserei Maranjab und Yazd, die das Zentrum der Zoroastrier, wo die heilige Flamme der Legende nach seit zweieinhalbtausend Jahren ununterbrochen brennt, ist. Nicht auf einem Kaschan-Teppich aber weiter geht die Reise nach Na’in. Diese Oasenstadt in der Wüste Dasht-e Khavir mitten im Iran, in der es auch Teppich gibt, die Na’in-Teppiche sowie Mäntel, bietet Bauten, die den Handel belegen. Karawanen kamen in diesem einstigen Ort der Ruhe zum Halt. Rast am Wegesrand dieser Stadt, die wohl in der Zeit der Sassaniden gegründet wurde, war angesagt. Ein Besuch der Masjed-e Jom´e (deutsch Freitagsmoschee), die zu Beginn der Zeit der Abbasiden erbaut wurde, ist es heute. Keine Frage, daß auch Kaufmannsheuse und Ab Anbar besichtigt werden möchten wie die Nadrin Qala, auch Mohamadi-e Qala genannt, die Ruine eine Festung in Mohamadi. Das alles, der Imam-Platz, die Brücke Si-o-se Pol, der Große Basar, die Sheik Lotfollah Moschee und der Alli-Qapu-Palast, und noch viel mehr gilt es zu zeugen davon.

Schiras, Yazd, auch Jesd geschreiben, Isfahan, auch Esfahan geschrieben, und Teheran, auch Tehran geschrieben, sind weitere Orte, die besucht werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

69 − 61 =

Anzeige

Blog

Anzeige

Consent Management Platform von Real Cookie Banner